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Lösungsbeispiele: | | |
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wLAN Internet als DSL Alternative
Aufgabe
650 Soldaten einer amerikanische Kaserne bekommen nur zum Teil
einen abgespeckten DSL-Zugang. Die Nachfrage für Internet ist sehr gross.
Die Anzahl der möglichen Internet Abnehmer wird auf 60-80% geschätzt. Die
fünf 4-stöckigen Gebäude liegen bis zu 50m voneinander entfernt. Internet soll auf jedem Zimmer und in der Kantine installiert
werden. Jeder Benutzer soll eine Internet Flatrate bekommen, unabhängig von dem Aufenthaltsort,
in allen Gebäuden.
Planung: Messung vor Ort
Eine Vorort-Messung ergab eine geringe Dämpfung für 2.4 GHz Signale bei 4 von 5
Gebäuden. Dämpfung bei 5GHz für Innenräume ist erwartungsgemäss höher
ausgefallen. Ein kabelgebundenes Netzwerk war nicht vorhanden, könnte nur mit mehrfach höherem Kostenaufwand realisiert werden.
Angebot / eingesetzte Technologie
Eine Standleitung von 10Mbit SDSL wurde vorgeschlagen. Für jeden User wird eine
maximale Bandbreite von 1024 Kbit vorgesehen, die jedoch das Surfen auch in peak-times nicht unter 768 Kbit fallen soll, bei bis
zu 400 gleichzeitigen Verbindungen.
Angeboten wird der Einsatz der lizenzfreien Frequenzen nach Standard IEEE
802.11a/b/g. Alle Knoten-Accesspoints sollen über Cat5 Kabel oder über Funk im störungsunempfindlicheren 5GHz Bereich verbunden
werden. Jeder Knoten-Accesspoint soll eine Bandbreite von mindestens 15 MBit netto Durchsatz
erreichen. Ein ausreichender Frequenz-Abstand zwischen Geräten soll die Störungen
durch Interferenzen vermeiden, an jedem Punkt wo mehrere Accesspoints einander
erreichen. Der Hotspot Server SBXP295 soll als Anmeldeserver und für Bandbreite
Management eingesetzt werden. Benutzer Verwaltung und Monitoring wird über VPN (über
Internet) geschehen.
Installation / Netzwerk-Support
Die Installation konnte innerhalb einer Woche abgeschlossen werden. Das Netzwerk
wurde auch für den VoIP Einsatz vorbereitet, kurze Signallaufzeit mit höchstens 4
Accesspoints in der Reihe (802.11a) und Cat5 Kabel bis zum Hotspot Server.
Kompatibilität mit allen Geräten (USA Notebooks) wurde eingehalten und dabei auf
den Einsatz der in Deutschland zusätzlichen Frequenzen verzichtet.
Zusätzliche Accesspoints werden vor Ort in Reserve gehalten um eine Ausfall-Zeit
gering zu halten, da aus Kostengründen keine redundante Lösung für alle Accesspoints geschaffen werden konnte.
Das Netzwerk hat seit knapp einem Jahr keinen einzigen Ausfall erlitten und der
Support Aufwand ist geringer als erwartet.
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